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JRK und Narrenfreunde erfreuen Senioren

Große Freude herrscht bei den Senioren im "Haus am Talbach" in Eutingen, denn das Jugendrotkreuz und die vier Narrenzünfte/Narrenverein/Narrengilde in der Gemeinde Eutingen im Gäu haben ein närrisches Projekt umgesetzt.

Heimleiter Manuel Seidt (links) nahm die närrischen Werke von Jugendleiterin Meral Celik entgegen. Foto: DRK/Feinler

Da dieses Jahr die Fasnetsaktionen auf digitalem und weiteren Wegen erfolgen, dachte das Jugendrotkreuz (JRK) Eutingen an die Senioren im Eutinger "Haus am Talbach". Die Corona-Pandemie hatte dort die vergangenen Wochen einige Herausforderungen aufgebracht, weshalb dringend positive Nachrichten im Heim die Oberhand gewinnen sollten.

 

Die JRK-Kinder haben zu so manchem Senior eine Brieffreundschaft geknüpft - und daher bastelten die JRKler 50 Schneeleute-Fensterbilder. Doch die Senioren sollten auch nachdem der Schnee geschmolzen ist, eine Dekoration haben.

 

Da die fünfte Jahreszeit genau die richtige ist, entwarf das JRK Girlanden mit den Logos der umliegenden Narrenzünfte/Narrenverein/Narrengilde und schrieb die Vorstände an. Mit voller Begeisterung waren der Narrenverein Weitingen, die Narrengilde Göttelfingen sowie die Narrenzunft Rohrdorf und die Narrenzunft Eutingen dabei. Die Vorlagen wurden an den Narrensamen verteilt und dann legten alle los.

 

Rund 150 Bilder gemalt

Innerhalb kürzester Zeit kamen rund 150 Bilder zusammen. Wer nicht ausmalen wollte, malte Hexen, Clowns, Bettschoner, Eierknacker und viele weitere Fasnetsfiguren aus der Gemeinde Eutingen im Gäu auf Papier.

 

Begeistert war Heimleiter Manuel Seidt über die Kreativität und das Können der Teilnehmer. Er berichtete, dass die Corona-Pandemie die Senioren sehr eingeschränkt habe und dass die Bewohner nach der ersten Impfung die Gemeinschaftsräume verstärkt nutzen würden.

 

Begeistert war auch die JRK-Jugendleitung rund um Meral Celik, die rund 150 kreative Werke für Fenster, Türen oder zu sonstigem Schmuck Corona-konform übergab.

 

Vorstände setzen auf Wiederholung

Alle Vorstände der vier Narrenvereine sind sich einig, dass sie bei der nächsten Aktion dabei sind, wenn dieses Jahr auch kein persönlicher Besuch im Heim möglich ist.

 

"Die Seniorinnen und Senioren im Haus Talbach haben eine schwere Zeit hinter sich und mit Sicherheit noch viele Monate vor sich", erklärt Pascal Schmitt vom Narrenverein Bettschoner Weitingen und meint weiter: "Die Fasnet ist seit jeher eine Zeit, in der man etwas ausgelassener sein darf. In der es ein wenig bunter, schriller, lauter und unbeschwerter ist. Genau das wünsche ich dem Haus Talbach und bin mir sicher, dass die Bilder des JRK dabei helfen."

 

Diesem Wunsch schließt sich auch Manuel Mäder von der Narrenzunft Rohrdorf an: "Die Bilder sollen den Senioren ein Lächeln ins Gesicht zaubern und ihnen zeigen, dass man auch an sie denkt, wenn vielleicht keiner zu Besuch kommt. Eigentlich werden die Senioren im Heim an der Fasnet auch immer besucht und dieses Jahr geht das natürlich wie so vieles andere nicht. Durch die Bilder kommt wenigstens ein bisschen Fasnet ins Heim."

 

Für die Narrengilde Göttelfingen spricht Sandra Pejic: "Ich kann mir auch gut vorstellen, wie deprimierend die Situation für die Bewohner gerade ist. Vielleicht können die Bilder alte Erinnerungen an glückliche Fasnetszeiten wecken oder einfach nur ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Toll ist auch der Generationsaustausch, die Kleinen und Jungen malen für die Senioren."

 

Iris Klinkmüller und Bianca Werner von der Narrenzunft Eutingen sagen: "Eine tolle Aktion für die Bewohner im Haus am Talbach, da wir leider nicht persönlich vorbeischauen dürfen. Schöne Dekoration und ein bisschen Fasnet für die Bewohner."

 

Das DRK wünscht allen Narren eine glückselige Fasnet und hofft, 2022 wieder bei den Diensten vor Ort sein zu dürfen.

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Alexandra Feinler


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