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DRK Eutingen schult Feuerwehr Göttelfingen

Wie wichtig die Kooperation zwischen den Hilfskräften ist, zeigten der DRK-Ortsverein Eutingen und die Feuerwehrabteilung Göttelfingen.

Die Erste-Hilfe-Ausbilder Katrin und Heribert Platz wiederholten mit den 17 Feuerwehrleuten der Abteilung Göttelfingen bisher erlernte Erste-Hilfe-Themen. Das Absetzen des Notrufs mussten die beiden Mitglieder des DRK-Ortsvereins Eutingen nicht lange erklären, denn die Feuerwehrleute wussten Bescheid.

Das richtige Ansprechen eines Patienten wurde nochmals thematisiert. Verschiedene Verletzungen wie eine Rauchgasvergiftung oder ein Schock wurden theoretisch besprochen. Zudem durften sich die Feuerwehrleute gleich an den Puppen ausprobieren.

Die stabile Seitenlage zeigten Katrin und Heribert Platz. Anschließend übten die Feuerwehrleute das Gezeigte und konnten dabei ihre Fragen stellen, denn bei der stabilen Seitenlage ändere sich immer wieder etwas.

Ein großes Thema war die Reanimation. Die Ein-Helfer-Methode wurde geschult, für die jeder Feuerwehrhelfer eine Maske bekam. So konnte er die Puppe beatmen. "Vom Laie werde das Beatmen nicht verlangt", erklärte Katrin Platz und fügte hinzu: "Ihr seid aber keine Laien, sondern geschulte Helfer."

Daher beatmete jeder Feuerwehrhelfer über die Nase und übte mit einem Taktmesser das richtige und zeitige Drücken auf den Brustkorb. "Das geht in die Arme", wusste Abteilungskommandant Patrick Raible, der mit der Teilnahmerzahl seiner Gruppe sehr zufrieden war.

Gespannt folgten die Feuerwehrleute auch der Erklärung zur Zwei-Helfer-Methode, bei der ein Feuerwehrmann drückte und der andere beatmete. Anschließend wurde getauscht.

Zusätzlich wurde mit dem AED (Defibrillator) geübt. Dabei lernten die Feuerwehrleute auch den Unterschied zwischen dem AED des DRK und zwischen den AED der Björn-Steiger-Stiftung kennen, die in der Gemeinde Eutingen, in allen Orten auch für Laien zugängig sind. "Unserer redet nicht so viel", beschrieb Katrin Platz, dass der AED von einem Grundwissen ausgehe.

Im Ernstfall könnte es sein, dass Feuerwehrleute die DRK-Helfer unterstützen müssten und dann auch Bescheid wissen sollten. Deshalb werden die Feuerwehrleute immer wieder geschult, worauf die Abteilung großen Wert legt.

Zum Schluss dankte Patrick Raible den beiden Ausbildern und seinem Team für das große Engagement und wünschte allen weiterhin eine gute Zusammenarbeit.

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Alexandra Feinler


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