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Hauptübung 2016

Da in anderen Landkreisen nach Angaben von Abteilungskommandant Patrick Raible vermehrt Schuppen brennen würden, simulierte dessen Feuerwehrabteilung Göttelfingen zusammen mit dem DRK Ortsverein Eutingen am Mittwochabend einen Schuppenbrand.

Herbert Herzog und Manuela Wegner vom DRK Ortsverein Eutingen versorgten die Mime Franziska Raible bei der Hauptübung der Feuerwehrabteilung Göttelfingen.

Göttelfingen. Da in anderen Landkreisen nach Angaben von Abteilungskommandant Patrick Raible vermehrt Schuppen brennen würden, simulierte dessen Feuerwehrabteilung Göttelfingen zusammen mit dem DRK Ortsverein Eutingen am Mittwochabend einen Schuppenbrand. Die Abteilung Göttelfingen wurde alarmiert, mit dem Löschfahrzeug LF 8/6 sowie dem Tanklöschfahrzeug TLF 16/25, in die Brunnenstraße zu fahren. Unterstützt wurden sie von Kameraden der Abteilung Eutingen, die mit dem TLF 16/24 vor Ort waren.

Die Helfer gingen von einer brennenden Scheuer im Gebiet "Obere Wiese" aus, in der sich die beiden Mimen Saskia und David Neff befanden. Franziska Raible hatte laut Übungsannahme den vor der Scheuer stehenden Traktor gefahren, als sich der Brand ausbreitete. Sie wollte den beiden Personen noch helfen, konnte aber nicht mehr ins Gebäude gelangen, weshalb sie die Einsatzkräfte alarmierte.

"Das ist eine anspruchsvolle Übung, weil wir hier im Wohngebiet sind", beschrieb Gesamtkommandant Albrecht Teufel, der die zahlreichen Besucher über den Übungsinhalt informierte. Da das LF 8/6 aus Göttelfingen zuerst am Übungsort angekommen war, rüsteten sich die Atemschutzgeräteträger aus und drangen in die Scheuer vor.

"Ihr habt die erste Verletzte so schnell gefunden, da waren wir grad mit Auspacken fertig", lobte Stefan Platz, Bereitschaftsleiter des DRK Ortsverein Eutingen, die Feuerwehrleute. Die Mime Franziska Raible spielte einen Schock mit Rauchgasvergiftung, die von den sechs DRK-Mitgliedern erkannt und erstversorgt wurde. Kurz darauf übergaben die Atemschutzgeräteträger Saskia Neff, die eine Rauchgasvergiftung simulierte, an das DRK. Mit der Wärmebildkamera fanden sie auch David Neff, der neben der Rauchgasvergiftung auch noch Brandblasen an den Armen hatte.

In der Zwischenzeit bauten die Feuerwehrleute eine Riegelstellung auf der Ost- und Nordseite auf, um den Übergriff des Brands auf weitere Gebäude zu verhindern. Der vor der Scheuer geparkte Traktor wurde ebenfalls gekühlt, damit er nicht in Flammen aufging. "

Die Wasserversorgung im Neubaugebiet ist sehr gut, sodass hier keine Wasserknappheit vorkommt", erfuhren die Zuhörer. Gesamtkommandant Albrecht Teufel lobte das sichere Vorgehen der Atemschutzgeräteträger, die im Gebäude ohne Gefährdung agiert hätten. Er freute sich auch über die erfolgreiche Zusammenarbeit der Feuerwehrabteilungen Göttelfingen und Eutingen sowie der Kooperation mit dem DRK. Die Übergabe der Verletzten hätte problemlos geklappt, betonte Stefan Platz, der die kurzen Wege lobte. "In der Realität wären wir natürlich weiter weg vom Brandort", unterstrich er. Seine DRK-Mitglieder hätten die gemimten Verletzungen richtig erstversorgt und vor allem die oft unterschätzte Rauchgasvergiftung erkannt, die tödlich enden könnte.

Abteilungskommandant Patrick Raible dankte allen Beteiligten sowie dem Eigentümer der Scheuer und den Zuschauern: "Das war eine wichtige Übung, da sie in der Realität oft vorkommt." Gemeinderat Joachim Gölz überraschte die Anwesenden, als er zusammen mit seinem Ratskollegen die teilweise Spesenübernahme der Hilfskräfte ankündigte: "Die Übung sah sehr professionell aus. Macht weiter so." 

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Alexandra Feinler


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