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DRK - Soziale Dienste ist weiterhin da

Viele ältere Menschen und Menschen der Risikogruppen sind aktuell in ihren Vier-Wänden und erhalten aufgrund der Corona-Präventionsmaßnahmen nur selten Besuch von Angehörigen, Freunden und Bekannten. Daher hat sich die Kreissozialleitung des DRK-Kreisverbands Freudenstadt Gedanken gemacht.

Marion Schmid und Petra Schmider von der Kreissozialleitung sind auf Wunsch in Verbindung mit den Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind und deren Angehörigen - weit über den Landkreis hinaus.

 

"Wir können zwar aktuell weder den Gesprächskreis, noch unsere Betreuungsgruppe Lichtblick anbieten, aber die Menschen brauchen trotzdem Unterstützung in dieser Notlage", beschreibt Kreissozialleiterin Marion Schmid. Daher setzt sie zusammen mit ihrer Stellvertreterin Petra Schmider die Demenz- und Pflegeberatung übers Telefon um.

 

Die älteren Bürger, die im Alltag dringend nötige Hilfe brauchen, werden weiterhin von Petra Schmider im Zuge der DRK-Service-Zeit betreut. Die Gesundheitsprogramme können ebenso nicht durchgeführt werden. Da ältere Bürger oft keinen Zugang zum Internet haben, will der DRK-Kreisverband Freudenstadt über die Medien Übungsmöglichkeiten anbieten.

 

Wer regelmäßig die Bewegungsgruppen besucht, hat die Übungs-Karten mit dem Titel "Bewegung aktiv" von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erhalten. Themen wie Tragen, Treppensteigen, Liegen, Sitzen und Gehen werden darin behandelt. Wichtig für ältere Bürger ist es, sich regelmäßig fit zu halten und die Übungen für den ganzen Körper durchzuführen. "Mit einfachen Übungen kann das jeder daheim machen", erklärt Marion Schmid.

 

Übungen:

Beispielsweise könne man die Halswirbelsäule mobilisieren, in dem man das Kinn auf die Brust lege und den Kopf wieder aufrichte. Danach sollte der Kopf zur rechten Seite, in die Mitte und dann zur linken Seite gedreht werden. "Wichtig ist, dass man den Kopf langsam und gleichmäßig bewegt", betont Marion Schmid.

 

Die Fingerspitzen auf die jeweilige Schulter legen und die Schultern langsam nach vorne und nach hinten kreisen, zwischendurch die Bewegung wechseln. Damit tue man seiner Schulter einen Gefallen. Die Arme über den Kopf ausstrecken, einatmen und sie über dem Kopf zusammenführen sowie mit dem Ausatmen wieder nach unten führen. Die Übung wird seitlich und nach hinten wiederholt.

 

Dann folgen Übungen im Sitzen. Wer aufrecht auf einen Stuhl mit Armlehnen sitzt, ohne an der Rückenlehne Halt zu suchen, kräftigt einige Muskeln. Mit den Händen hält man sich an den Armlehnen fest und drückt sich vom Sitz weg und setzt sich langsam wieder ab.

 

Als Nächstes setzt man sich wieder aufrecht auf den Stuhl und winkelt beide Arme an. Die Arme werden abwechselnd rechts und links angewinkelt. Man beugt sie rechtwinklig und legt sie seitlich am Oberkörper an.

 

Weitere Übungen folgen im Stehen. Man steht hüftbreit im stabilen Stand, die Arme nach oben strecken und die Schultern nach unten ziehen, neigt den Oberkörper nach links, bis eine Dehnung an der rechten Körperseite zu spüren ist - die gleiche Übung nach rechts. Beine und Füße stärkt man mit der nächsten Übung.

 

Die Fersen werden abwechselnd angehoben, wobei die Zehenballen auf dem Boden bleiben. Arme schwingen mit. Ebenso werden die Knie leicht gebeugt, die Fersen angehoben und das Gewicht auf die Fußballen verlagert. Dann die Fersen langsam wieder absetzen.

 

Wer jedoch keine Möglichkeit hat, kann sich an den DRK-Kreisverband Freudenstadt über Telefon 07441/86783 wenden und einige Übungs-Unterlagen per Post zugeschickt bekommen.

 

Info:

Bei dringendem Gesprächsbedarf, um die Versorgung der Betroffenen und deren Angehörigen in dieser Notlage zu unterstützen, bietet das DRK Tag und Nacht unter Telefon: 07441/ 867 83 oder E-Mail: marion.schmid@drk-kv-fds.de Hilfe an.

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Alexandra Feinler


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