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JRK erkundet am Bodensee Henry-Dunant-Museum

Kreis. Eine Bildungsreise der besonderen Art unternahmen 44-JRK-Mitglieder des DRK-Kreisverbands. Sie erkundeten nicht nur den Bodensee, sondern besuchten die letzte Heimat des DRK-Gründers Henry Dunant in Heiden.

Die Jugendrotkreuzgruppen aus Freudenstadt, Dornstetten und Eutingen nahmen an der viertägigen Bildungsreise teil. Organisiert hatte die Kreisjugendleitung um Martina Krause und Martin Walz den Ausflug mit dem Bus, der seinen ersten Stopp am Wild- und Freizeitpark in Allensbach am Bodensee machte.

Dort konnten sich die Sieben- bis 16-Jährigen mit ihren Betreuern die Bären, das Rotwild und verschiedene Vogelarten anschauen. Bei noch recht frischen Temperaturen erkundeten die Reisenden den großen Spielgarten.

Weiter ging es zur Jugendherberge Otto-Moericke-Turm in Konstanz, wo die Mädels in den Höhen des ehemaligen Wasserturms übernachteten. Die Jungs waren im Neubau untergebracht. Aus den Fenstern hatten die Reisenden einen wunderbaren Blick auf den ganzen Bodensee.

Dieser wurde am nächsten Tag erkundet, denn in Konstanz konnten die Kinder und Jugendlichen einkaufen, am Bodensee entlang laufen und die Sehenswürdigkeiten besichtigen. Mit dem Besuch des Rhein-Strandbads und dem späteren gemeinsamen Spiele-Abend in der Jugendherberge Wasserturm ließen sie den Tag ausklingen. Einige Betreuer hatten ein DRK-Quiz vorbereitet, wobei die Teilnehmer der Bildungsfahrt ihr Wissen zum DRK-Gründer Henry Dunant und den DRK-Aufgaben bereithalten mussten.

Dieses Wissen benötigten die Teilnehmer am nächsten Tag, denn die Gruppe besuchte das Henry-Dunant-Museum in Heiden in der Schweiz. Der DRK-Gründer hatte dort zuletzt gelebt und war in dem ehemaligen Krankenhaus im langjährig beliebten Kurort Heiden gestorben, erfuhren die Zuhörer bei der Führung. Die Kinder und Jugendlichen bekamen von Führer und Rettungssanitäter Martin eine lebendige Führung, denn dieser fragte das Wissen des Nachwuchses ab.

Mit Druckverband, Schienen einer Wunde und Abtransport zeigten die JRK-Mitglieder, was sie bisher alles gelernt hatten. Dabei stellte sich auch heraus, dass das Schweizer Rotkreuz anders aufgebaut ist, als das DRK.

Die Gruppen besuchten den Henry-Dunant-Platz in Heiden, von dem sie eine Aussicht auf den ganzen Bodensee hatten. Zudem schauten sie sich den Film zum Leben des DRK-Gründers an und waren begeistert, dass noch Möbel und viele Schriftstücke aus dem Zimmer des Friedennobelpreisträgers vorhanden sind. "Das lohnt sich für jeden Rotkreuzler, nach Heiden zu fahren", war sich die Gruppe des DRK-Kreisverbands Freudenstadt einig.

Mit zahlreichen Eindrücken begab sich die Gruppe am nächsten Tag auf die Heimreise, die mit einer Fähre von Konstanz nach Meersburg begann. Von dort aus ging es nach Salem auf den Affenberg. So manches Kind konnte schnell seine Angst vor den Affen abbauen, die sich ganz gelassen das Popkorn von den Händen der Kinder holten.

Vier ereignisreiche Tage lagen hinter den 44 JRK-Mitgliedern, die auf der Bildungsreise einiges erlebt und einige Neuheiten zu ihrem Rotkreuz erfahren hatten.

 

 

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Alexandra Feinler


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